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Vorfälligkeitsentschädigung: Was das ist und wann sie fällig wird

Eine Vorfälligkeitsentschädigung entsteht beim vorzeitigen Auflösen bestimmter Hypotheken. Umgehen kann man sie nur in wenigen Fällen.

 Vorfälligkeitsentschädigung

Hypotheken mit festen Laufzeiten können meist nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung frühzeitig abgelöst werden. So muss der Betrag etwa in der Regel beim Auflösen einer Festhypothek oder LIBOR-Hypothek gezahlt werden.

Genaue Angaben zur Vorfälligkeitsentschädigung finden Sie in dem Vertrag zu Ihrer Finanzierung. Lesen Sie dort genau nach, bevor Sie sich für die Ablösung einer Hypothek entscheiden, denn dies kann teuer werden.

Wie viel Vorfälligkeitsentschädigung muss gezahlt werden?

Was bei der Vorfälligkeitsentschädigung auf Sie zukommt, hängt von der Hypothek ab. Für die Berechnung sind etwa die Finanzierungsart, der Zinssatz, die Höhe der Hypothek sowie die verbleibende Laufzeit relevant.

Der zu zahlende Betrag besteht aus einer Entschädigung für die Bank für die entgangenen Zinsen wegen der frühzeitigen Auflösung sowie aus einer Bearbeitungsgebühr. Die endgültige Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung wird von der Bank vorgenommen.

Wann lohnt es sich die Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen?

Die Vorfälligkeitsentschädigung kann schnell mehrere tausend Franken betragen. Ein vorzeitiges Ablösen der Hypothek lohnt sich daher nur in wenigen Fällen, wenn etwa die Zinsen seit Abschluss der Finanzierung sehr stark gesunken sind.

Vor einem Ausstieg sollten Sie sich von der Bank die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung genau berechnen lassen. Nur wenn dieser Betrag niedriger als die Kosten für eine Ersatzfinanzierung ist, können Sie mit der Auflösung der Hypothek sparen.

Kann man die Vorfälligkeitsentschädigung umgehen?

Werden in den folgenden Jahren steigende Zinsen erwartet, kann die Vorfälligkeitsentschädigung unter Umständen recht niedrig ausfallen oder sogar gänzlich gestrichen werden. Im besten Fall erhalten Sie sogar eine Entschädigung für die frühzeitige Auflösung der Festhypothek. Fraglich ist dann jedoch, ob sich der Wechsel in ein anderes Hypothekarmodell für Sie auf lange Sicht lohnt.

Umgehen können Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung nur, wenn Sie ein Haus verkaufen. Dann können Sie die dafür bestehende Hypothek auf den Käufer übertragen. Problematisch ist hierbei allerdings, dass die Hypothek mit der bestehenden Laufzeit und dem festgelegten Zinssatz übernommen werden muss. Der Käufer könnte hier also nicht selbst wählen.

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 Caroline Kopp — Leiterin Team family-net Region Ost

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