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Kinderzulagen: Anspruch, Anmeldung und Höhe im Überblick

Wer hat Anspruch auf Kinderzulagen, wie funktioniert die Anmeldung und welche Gelder gibt es? Hier ein Überblick über diese Familienzulage.

 Kinderzulagen

Wer hat Anspruch auf Kinderzulagen?

Kinderzulagen für ihren Nachwuchs erhalten können laut Schweizerischer Eidgenossenschaft Erwerbstätige, Selbständigerwerbende sowie Nichterwerbstätige mit einem geringen Einkommen. Anspruch auf Kinderzulagen haben demnach Eltern, egal ob verheiratet oder nicht, für die eigenen Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr. Für Kinder die erwerbsunfähig sind, wegen einer Erkrankung oder Behinderung, gilt die Regelung bis zum 20. Lebensjahr.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um leibliche oder adoptierte Kinder handelt. Ebenso können für im Haushalt lebende Stiefkinder, Pflegekinder sowie Geschwister oder Enkelkinder, deren Unterhalt man zum grössten Teil zahlt, Kinderzulagen genehmigt werden.

Die Höhe der Kinderzulagen ist unterschiedlich

Wer Anspruch auf Kinderzulagen hat, erhält mindestens CHF 200.- im Monat für ein Kind. Je nach Kanton kann es aber auch mehr geben. So zahlt etwa der Kanton Genf im Jahr 2015 regulär bis zu CHF 400.-, wie ein Merkblatt des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) zeigt. Die gesamte Übersicht für alle Kantone gibt es unter bsv.admin.ch.

Gezahlte Kinderzulagen werden allerdings zum Einkommen dazu gerechnet. Sie sind damit steuerpflichtig.

Anmeldung für Kinderzulagen: Das muss man beachten

Familienzulagen, zu der auch die Kinderzulagen gehören, kann man über die zuständige Familienausgleichskasse erhalten. Die Anmeldung für Angestellte erfolgt dabei durch das Einreichen eines ausgefüllten Formulars beim Arbeitgeber, wie die Schweizerische Eidgenossenschaft unter ch.ch angibt. Der Arbeitgeber leitet den Antrag anschliessend weiter an die Ausgleichskasse.

Selbst eine Anmeldung durchführen, bei der jeweils zuständigen Ausgleichskasse, müssen Selbständigerwerbende sowie Nichterwerbstätige. Werden die Gelder genehmigt, erhält man diese monatlich mit dem Lohn über den Arbeitgeber oder direkt von der Ausgleichskasse.

Auch eine rückwirkende Anmeldung ist dabei möglich. Bis zu fünf Jahre zurückliegende Ansprüche können so geltend gemacht werden. Bei Forderungen, die weiter in der Vergangenheit liegen, erlischt der Anspruch.

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