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Vorsorgekonto 3a: So sparen Sie damit für die Altervorsorge

In die Säule 3a einzahlen geht unter anderem über ein Vorsorgekonto. Das bringt vorteilhafte Zinsen, ist aber nur bis zu einem Maximalbeitrag möglich.

 Vorsorgekonto 3a

Angeboten wird das Vorsorgekonto von Banken wie auch Versicherungen.

Selbständige und Angestellte können diese besondere Form des Sparkontos für die private, gebundene Vorsorge (Säule 3a) verwenden. Mehr zu dieser Vorsorgeform lesen Sie in dem Beitrag «Private Vorsorge in der Schweiz: Besser gebunden oder frei?.»

Vorsorgekonto bietet viel Sicherheit und flexibles Einzahlen

Ein grosser Vorteil beim Sparen mit dem Vorsorgekonto ist das geringe Risiko. Durch den gesetzlichen Einlegerschutz sind diese Spareinlagen bis zu einem Betrag von CHF 100'000.- abgesichert. Bei Überschreitung dieses Betrags könnten Sie ein weiteres Vorsorgekonto bei einer anderen Bank eröffnen, auf das sie dann einzahlen. So liesse sich das Risiko auf Null reduzieren. Das ist meist auch unproblematisch, da bei Vorsorgekonten in der Regel die Kontoführungsgebühren entfallen.

Zudem bietet das Vorsorgekonto steuerliche Vergünstigungen. Wie generell bei Einzahlungen in die Säule 3a, können diese Beträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Beim Vorsorgekonto können Sie darüber hinaus selbst entscheiden, wann und wie viel Geld sie einzahlen. Den möglichen Maximalbetrag direkt am Anfang des Jahres einzuzahlen macht zwar Sinn, da Sie so die höchstmöglichen Zinsen anhäufen. Jedoch können Sie auch in unregelmässigen Abständen verschiedene Beträge einzahlen, ganz wie es Ihnen passt.

Sparen mit Vorsorgekonto nur bis Maximalbetrag möglich

Wer mit dem Vorsorgekonto für das Alter sparen möchte, kann dies, wie grundsätzlich bei der Säule 3a, nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag. Wie hoch dieser Betrag ist, legt das Bundesamt für Sozialversicherungen jedes Jahr neu fest.

In 2015 dürfen Sparer, die einer Pensionskasse angehören, etwa höchstens CHF 6'768.- in die gebundene Vorsorge einzahlen. Erwerbstätige, die keiner Pensionskasse angeschlossen sind, können bis zu 20 Prozent ihres Einkommens, aber höchstens CHF 33'840.- investieren.

Rendite beim Vorsorgekonto ist begrenzt

Nachteil am Vorsorgekonto ist die Rendite begrenzte Rendite. So erhalten Sie in der Regel zwar mehr Zinsen als auf einem regulären Sparkonto. Über diesen sogenannten Vorzugszins kann die Rendite jedoch nicht hinaus gehen. Andere Vorsorgemöglichkeiten, wie etwa Wertpapiere, bieten hier bessere Chancen auf Vermögenszuwachs, dann aber meist mit deutlich mehr Risiko.

Zinsvergleiche können sich beim Vorsorgekonto übrigens lohnen. Eine Übersicht der aktuellen Zinssätze für 3.-Säule-Konten finden Sie etwa unter comparis.ch. Auch sollten Sie vor der Eröffnung eines Vorsorgekontos auf Kündigungsfristen und spezielle Gebühren achten.

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